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Projekt QuaSIE

Die Untersuchung „Suchtmittelkonsum und suchtbezogene Problemlagen von Kindern und Jugendlichen in stationärer Jugendhilfe“, die sog. FOGS-Studie zeigte auf besorgniserregende Weise die besondere Belastung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe, die häufig neben hohen psychischen und sozialen Belastungen auch von suchtbezogenen Problemlagen durch übermäßigen Medien- und Substanzkonsum betroffen sind. Besonders hoch ist bei dieser Zielgruppe der Konsum von Cannabis und Tabak. Die Fachkräfte in den Einrichtungen unterschätzen diese Belastung oft sehr, da der Konsum verschiedener Substanzen oft nicht leicht erkennbar ist.

Vor diesem Hintergrund wurde das Bundesmodellprojekt „QuaSIE“ federführend durch die LWL initialisiert. Wissenschaftlich begleitet wird es durch FOGS.

Ziel dieses Projektes ist die Professionalisierung des Umgangs mit konsumbezogenen Auffälligkeiten in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe. Beteiligt sind an diesem Projekt sind sechs ausgewählte Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet. Eine von diesen ist die NBS gGmbH.

Das QuaSIE-Projekt läuft über drei Jahren (2016-2018). Im Rahmen des Projektes soll die Handlungskompetenz und –sicherheit der Fachkräfte durch Schulung und Qualifizierung verbessert werden. Darüber hinaus soll ein praxisnahes Handlungskonzept entstehen, eine intensivere Kooperation mit dem Suchthilfesystem auf lokaler und regionaler Ebene stattfinden sowie eine stärkere Vernetzung der beteiligten Hilfesysteme erreicht werden.

Aus der NBS werden sich sechs pädagogische Fachkräfte am Projekt beteiligen. Die Projektstandorte werden das Heilpädagogische Zentrum Schlatkow, das Jugendhilfezentrum Strelahaus sowie die Wohngruppe Am Ryck.

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