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Aktuelles

In der zweiten Ferienwoche verwandelte sich der Harz für eine elfköpfige Reisegruppe in eine erlebnisreiche Abenteuerlandschaft. Vier Kinder, drei Jugendliche und vier BetreuerInnen bezogen ihr Quartier im Hasseröder Ferienpark in Wernigerode. Untergebracht in zwei gemütlichen Ferienhaushälften startete für die Gruppe ein wohlverdienter, abwechslungsreicher Ferienspaß, der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. In den folgenden Tagen warteten tolle Ausflugsziele auf die Gruppe.

Zunächst führte der Weg in die faszinierende Welt der Tropfsteinhöhlen in Rübeland, wo Jahrtausende alte Tropfsteinformationen bestaunt wurden. Anschließend ging es weiter nach Thale zum sagenumwobenen Hexentanzplatz. Die Fahrt mit der Seilbahn, die hoch über dem tiefen Bodetal schwebt, entwickelte sich für manches Kind zu einer echten Herausforderung. Hier waren Vertrauen, gegenseitiger Zuspruch und Mut gefragt. Mit großem Gemeinschaftssinn und Freude stellten sich alle dieser Herausforderung – und am Ende hatten es alle mit Stolz gemeistert.

Am darauffolgenden Tag stand das nächste Highlight auf dem Programm: der Ausflug zum Gipfel des Brockens. Mit der traditionsreichen Harzer Brockenbahn dampften wir hinauf auf 1.125 Meter Höhe. Die historische Dampftechnik faszinierte Jung und Alt gleichermaßen, während der Blick aus den Fenstern auch nachdenklich stimmte und den Teilnehmenden die sichtbaren Spuren des Klimawandels im Bergwald vor Augen führte. Auf dem Gipfel angekommen, genoss die Gruppe die geheimnisvolle, mystische Atmosphäre des Brockens im Nebel. Den perfekten Ausklang dieses ereignisreichen Tages bildete am Nachmittag ein ausgiebiger Shopping- und Stadtbummel durch die wunderschöne Altstadt von Wernigerode.

Der letzte Ausflugstag versetzte alle Beteiligten in die Ära von 1865 bis 1890: In der Westernstadt Pullman City in Hasselfelde tauchte die Gruppe tief in das Leben der Cowboys und Indianer ein. Es wurde auf Pferden geritten, geschickten Messerwerfern applaudiert, die spektakuläre Peitschenshow bestaunt und eine mitreißende Show mit zahlreichen Tieren verfolgt.

Neben den großen Tagesausflügen entwickelte sich der tägliche abendliche Besuch der hauseigenen Schwimmhalle im Hasseröder Ferienpark zu einem festen Ritual. Hier powerte sich die Gruppe noch einmal so richtig aus, um sich anschließend voller Vorfreude auf die kommenden Abenteuer einzustimmen.

Fazit?! Ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Ferienfahrt hat eindrucksvoll gezeigt, wie gemeinsame Erlebnisse, Vertrauen und Abenteuergeist zusammenschweißen. Alle Beteiligten – Kinder, Jugendliche sowie BetreuerInnen – werden noch lange und gern an diese unvergessliche Ferienwoche im Harz zurückdenken.

Vier ereignisreiche Tage liegen nun hinter uns. Die Gruppen der deutschen und polnischen Jugendlichen sind zusammengewachsen, haben in ihre Zukunft geschaut und Spannendes in der Gegenwart erlebt.


Die ersten beiden Tage standen zunächst ganz im Zeichen des „futureflow“-Projektes der RAA. Das Projekt gibt den Jugendlichen Raum für einen Blick in die Zukunft im Zusammenspiel mit einer Stärkung von Medienkompetenz. Dabei sind ganz großartige Werke entstanden. Unter anderem haben die Jugendlichen Gemälde mit wenigen Mitteln fotografisch nachgestellt und kreative Videos zu Zukunftsvisionen gedreht, in denen sie in Gruppenarbeiten selbst Idee, Regie, Kamera, Schauspiel und das Schneiden umgesetzt haben.


Nach viel kreativer Arbeit ging es dann nach dem gemeinsamen Abendessen zum Bowling. Es war schön, festzustellen, dass die deutschen und polnischen Jugendlichen trotz sprachlicher Barrieren schon viel dichter zusammengerückt sind. Auch dabei war Medienkompetenz gefragt, denn Übersetzer-Apps erleichterten den sprachlichen Austausch ungemein, wenn es mit deutsch, polnisch oder auch englisch nicht so gut klappt.

Der dritte Tag führte uns dann aufs Wasser der nahe gelegenen Peene. Ab Menzlin ging es mit Kanus und Kajaks stromaufwärts bis nach Stolpe. Einige betraten dabei Neuland und mussten sich erst einmal einfuchsen, um das Paddel gut zu nutzen. Das Wetter zeigte sich auch recht bewölkt und windig und so hatten die Jugendlichen gut zu kämpfen, um vorwärts zu kommen. Zum Glück warteten in Stolpe schon liebe Kollegen mit den Lunchpaketen, so dass sich alle vor dem Rückweg gut stärken konnten. Der war dann auch dank Rückenwind nicht mehr ganz so hart umkämpft. Ein Highlight waren da zwei erforderliche Wechsel der von Bootsbesatzungen auf dem kabbeligen Wasser! Die zum Glück glatt liefen! Es blieb auch noch Kraft, dass die polnischen Gruppen noch einen Ausflug nach Greifswald machen konnten, um sich die Stadt anzuschauen. Beim gemeinsamen Grillabend klang der Abend dieses ereignisreichen Tages sehr gemütlich aus.

Den letzten Tag gestalteten die polnischen Gäste aus Koszalin sehr schön mit und hatten ein paar tolle, spaßige Spiele im Gepäck, die einmal mehr den sprachlichen Austausch befeuerten.
So verwundert es nicht, dass bei den Ergebnissen und Zielen am Ende dieser Zeit rauskam, dass es für die Jugendlichen eine richtig gute gemeinsame Zeit war und der unbedingte Wunsch besteht, diesen Austausch fortzusetzen, um sich weiter kennenzulernen – gefolgt von einer herzlichen Einladung unserer Freunde aus Koszalin und Slubsk.

Vielen Dank für die gemeinsame Zeit an alle Organisator*innen und Helferlein und ein großes Dankeschön an das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, ohne dass dieses Format nicht möglich gewesen wäre
 

Begegnungen schaffen Verbindungen, führen zu Austausch von Erfahrungen, tragen dazu bei, Neues kennenzulernen und manchmal führen sie auch zu langjährigen Freundschaften. Gute Argumente, um Jugendliche aus den Leistungsangeboten der NBS mit Jugendlichen aus den Jugendhilfeangeboten aus Koszalin und Slupsk (Polen) zu einem gemeinsamen Jugendaustausch zusammen zu bringen. 

Mit Unterstützung von Marta, der Dolmetscherin, konnten sprachliche Barrieren schnell überwunden werden. Das Kommunikation zwischen den Nationen jedoch auch ohne Fremdsprachenkenntnisse möglich ist, konnten die Jugendlichen in der Kennenlernrunde erleben, in welcher sie u.a. ohne Worte Aufgaben, wie sich nach den Geburtsmonaten aufstellen, lösen sollten. Gleichzeitig bekamen sie in dieser Runde die Möglichkeit, sich selbst und auch Näheres über die Gepflogenheit im Nachbarland kennenzulernen. Hierzu hatten Tobi, Kristina und Eva, die Referenten aus der NBS, vielfältige Spiele und Aufgaben vorbereitet, die die Jugendlichen dazu anregten miteinander zu interagieren. Ein guter Einstieg, um in den kommenden Tagen weiter in den Austausch zu gehen. 

Begleitet werden die Jugendlichen dabei u.a. von Anja und Anton vom RAA M-V (Insta @futureflow_raa). Die beiden nahmen die Jugendlichen am ersten Tag mit in ein Medienbildungsprojekt, in welchem die Kompetenzen der Jugendlichen für die Welt von Morgen gestärkt werden sollen. In einem ersten Workshop wurden in Kleingruppen Fotorätsel erarbeitet, die das Plenum anschließend lösen durfte. Der Einsatz von Tablets förderte damit gleichwohl die Medienkompetenz, welche im weiteren Verlauf der Veranstaltung, durch spannende Projektaufgaben, weiter gestärkt werden soll.

Ein gelungener Auftakt des deutsch-polnischen Jugendaustausches.

Gefördert wird das Projekt durch das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit.

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