Am 15.04.2026 fand ein gemeinsamer Mentorentag mit allen Dualen Student:innen des BBW Greifswald und der NBS gGmbH im Tagungs- und Freizeitzentrum statt.
Der Wunsch nach einem gemeinsamen Mentorentag wurde von den Student:innen an ihre Menor:innen, Anika Schmidt-Prehn (NBS) und Hannes Hack (BBW) herangetragen. Sie wollten gerne die Möglichkeit bekommen, sich kennenzulernen und in einen gemeinsamen Austausch gehen zu können.
Derzeit begleiten NBS und BBW 11 Duale Student:innen. Perspektivisch möchte sich auch der Geschäftsbereich arbeiten in der Mentorenarbeit mit uns verbinden - was wir sehr begrüßen.
Der Tag begann mit Kreativität – Herstellen eines Namensschildes, welches persönliche Merkmale hervorbringen sollte - um sich danach mit dem Schild den anderen vorzustellen. Weiter ging es mit organisatorischen Inhalten wie Bachelorthesis, perspektivische Prüfungsvorbereitungen, um die jungen Menschen in dieser aufregenden und herausfordernden Zeit noch besser begleiten zu können. Außerdem fand eine Ideensammlung für die Gestaltung eines Willkommenstages für neue Student:innen statt.
Auch das Nahbringen von Methodik sollte nicht zu kurz kommen, sodass die Student:innen mit der von Edward de Bono erschaffenen „Hütte von de Bono“ vertraut gemacht wurden und dies anschließend in einer Übung erfahrbar gemacht wurde. Ausgestattet mit Umhängen und Masken stellten sich die Student:innen einer Problematik, welche sie unter Beachtung einer vorgegebenen Rolle und einer bestimmten Perspektive betrachten sollten, um dann damit in den Austausch zu gehen.
Schnell ging der Vormittag damit zu Ende und wir erhielten im Ausbildungscafe ein hervorragendes Mittagessen. Der Nachmittag stand unter dem besonderen Blick auf die Führungskräfte des BBW und der NBS und ihren verschiedensten, verantwortungsvollen Arbeitsbereichen. Zudem war den Mentor:innen wichtig, den jungen Menschen die Führungskräfte auch als persönliche Individuen näher zu bringen. Menschen, die in den Unternehmen eine Rolle innehaben und neben dem Job durchaus „menschlicher“ sind als der berufliche Alltag vermuten lässt.
Um die ersichtliche Aufregung aller aufzulösen, starteten wir mit einer musikalischen Einlage verbunden mit der Einladung, sich gemeinsam mit uns zu bewegen. Schnell waren alle Akteure in der Mitte des Raumes tänzerisch versammelt und die Aufregung löste sich sichtlich in Lachen und individuelle Einlagen. Womit ließe sich das besser gestalten, als mit einer Art „Speeddating“. Die jungen Menschen hatten so die Möglichkeit breitgefächerte Fragen zu stellen und das mit einer zeitlichen Grenze von 5 Minuten pro Runde. Um den Student:innen eine Unterstützung in Sachen Fragestellungen an die Hand zu geben, projizierten wir die Internetseite „5 schnelle Fragen“ (angelehnt an den Podcast „gemischtes Hack) an die Wand. Dabei hatten aber nur die Student:innen die Sicht darauf. Wo anfangs die Sorge ersichtlich war, dass 5 Minuten sehr lange erscheinen, zeigte sich das diese sehr schnell vorbeigingen - jede:r Student:in sprach so mit jeder Führungskraft.
Als Resümee spiegelten die jungen Menschen, dass es überraschend ist wie „menschlich“ die Führungskräfte sind und eine Erkenntnis der Führungskräfte war, wie wichtig und wertvoll die regelmäßige Reflexion der eigenen Rolle ist. Viel mehr braucht es nicht für einen gelungenen Tag!