Vier ereignisreiche Tage liegen nun hinter uns. Die Gruppen der deutschen und polnischen Jugendlichen sind zusammengewachsen, haben in ihre Zukunft geschaut und Spannendes in der Gegenwart erlebt.
Die ersten beiden Tage standen zunächst ganz im Zeichen des „futureflow“-Projektes der RAA. Das Projekt gibt den Jugendlichen Raum für einen Blick in die Zukunft im Zusammenspiel mit einer Stärkung von Medienkompetenz. Dabei sind ganz großartige Werke entstanden. Unter anderem haben die Jugendlichen Gemälde mit wenigen Mitteln fotografisch nachgestellt und kreative Videos zu Zukunftsvisionen gedreht, in denen sie in Gruppenarbeiten selbst Idee, Regie, Kamera, Schauspiel und das Schneiden umgesetzt haben.
Nach viel kreativer Arbeit ging es dann nach dem gemeinsamen Abendessen zum Bowling. Es war schön, festzustellen, dass die deutschen und polnischen Jugendlichen trotz sprachlicher Barrieren schon viel dichter zusammengerückt sind. Auch dabei war Medienkompetenz gefragt, denn Übersetzer-Apps erleichterten den sprachlichen Austausch ungemein, wenn es mit deutsch, polnisch oder auch englisch nicht so gut klappt.
Der dritte Tag führte uns dann aufs Wasser der nahe gelegenen Peene. Ab Menzlin ging es mit Kanus und Kajaks stromaufwärts bis nach Stolpe. Einige betraten dabei Neuland und mussten sich erst einmal einfuchsen, um das Paddel gut zu nutzen. Das Wetter zeigte sich auch recht bewölkt und windig und so hatten die Jugendlichen gut zu kämpfen, um vorwärts zu kommen. Zum Glück warteten in Stolpe schon liebe Kollegen mit den Lunchpaketen, so dass sich alle vor dem Rückweg gut stärken konnten. Der war dann auch dank Rückenwind nicht mehr ganz so hart umkämpft. Ein Highlight waren da zwei erforderliche Wechsel der von Bootsbesatzungen auf dem kabbeligen Wasser! Die zum Glück glatt liefen! Es blieb auch noch Kraft, dass die polnischen Gruppen noch einen Ausflug nach Greifswald machen konnten, um sich die Stadt anzuschauen. Beim gemeinsamen Grillabend klang der Abend dieses ereignisreichen Tages sehr gemütlich aus.
Den letzten Tag gestalteten die polnischen Gäste aus Koszalin sehr schön mit und hatten ein paar tolle, spaßige Spiele im Gepäck, die einmal mehr den sprachlichen Austausch befeuerten.
So verwundert es nicht, dass bei den Ergebnissen und Zielen am Ende dieser Zeit rauskam, dass es für die Jugendlichen eine richtig gute gemeinsame Zeit war und der unbedingte Wunsch besteht, diesen Austausch fortzusetzen, um sich weiter kennenzulernen – gefolgt von einer herzlichen Einladung unserer Freunde aus Koszalin und Slubsk.
Vielen Dank für die gemeinsame Zeit an alle Organisator*innen und Helferlein und ein großes Dankeschön an das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit, ohne dass dieses Format nicht möglich gewesen wäre