Jugendhilfe neu gedacht

Auftakt des viertägigen deutsch-polnischen Jugendaustausches

Begegnungen schaffen Verbindungen, führen zu Austausch von Erfahrungen, tragen dazu bei, Neues kennenzulernen und manchmal führen sie auch zu langjährigen Freundschaften. Gute Argumente, um Jugendliche aus den Leistungsangeboten der NBS mit Jugendlichen aus den Jugendhilfeangeboten aus Koszalin und Slupsk (Polen) zu einem gemeinsamen Jugendaustausch zusammen zu bringen. 

Mit Unterstützung von Marta, der Dolmetscherin, konnten sprachliche Barrieren schnell überwunden werden. Das Kommunikation zwischen den Nationen jedoch auch ohne Fremdsprachenkenntnisse möglich ist, konnten die Jugendlichen in der Kennenlernrunde erleben, in welcher sie u.a. ohne Worte Aufgaben, wie sich nach den Geburtsmonaten aufstellen, lösen sollten. Gleichzeitig bekamen sie in dieser Runde die Möglichkeit, sich selbst und auch Näheres über die Gepflogenheit im Nachbarland kennenzulernen. Hierzu hatten Tobi, Kristina und Eva, die Referenten aus der NBS, vielfältige Spiele und Aufgaben vorbereitet, die die Jugendlichen dazu anregten miteinander zu interagieren. Ein guter Einstieg, um in den kommenden Tagen weiter in den Austausch zu gehen. 

Begleitet werden die Jugendlichen dabei u.a. von Anja und Anton vom RAA M-V (Insta @futureflow_raa). Die beiden nahmen die Jugendlichen am ersten Tag mit in ein Medienbildungsprojekt, in welchem die Kompetenzen der Jugendlichen für die Welt von Morgen gestärkt werden sollen. In einem ersten Workshop wurden in Kleingruppen Fotorätsel erarbeitet, die das Plenum anschließend lösen durfte. Der Einsatz von Tablets förderte damit gleichwohl die Medienkompetenz, welche im weiteren Verlauf der Veranstaltung, durch spannende Projektaufgaben, weiter gestärkt werden soll.

Ein gelungener Auftakt des deutsch-polnischen Jugendaustausches.

Gefördert wird das Projekt durch das Interreg Förderprogramm der Europäischen Union im Rahmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit.